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Start der Ausbauarbeiten für den geförderten Glasfaserausbau im Ortsbereich der Stadt Bischofsheim i. d. Rhön

Die Planungen sind abgeschlossen, alle erforderlichen Genehmigungen liegen vor. Jetzt rollen die Bagger zur Herstellung von Glasfaser-Hausanschlüssen in Bischofsheim i. d. Rhön, Frankenheim, Haselbach i. d. Rhön, Oberweißenbrunn, Unterweißenbrunn, Wegfurt und dem Klosterkreuzberg.

"Schnelles Internet ist für unsere Bürgerinnen und Bürger privat wie auch geschäftlich sehr wichtig. Obwohl unser Stadtgebiet bereits aktuell mit einem leistungsfähigen Breitbandnetz ausgerüstet ist, möchten wir uns durch die heute gestartete Ausbaumaßnahme für die Bandbreitenbedarfe der Zukunft rüsten und nicht erst dann aktiv werden, wenn die über die Kupferkabel bereitstehenden Datenraten nicht mehr ausreichen“, so Bürgermeister Georg Seiffert.

Zur Umsetzung der auf Grundlage der Bay. Gigabitrichtlinie geförderten Ausbaumaßnahme werden in den kommenden Monaten mehr als 265 km neue Glasfaserkabel verlegt, 54 neue Glasfaser-Netzverteiler aufgebaut und rund 1.500 Hausanschlüsse hergestellt. Die Kosten für die Umsetzung dieses Ausbauprojektes belaufen sich auf über 7,5 Mio. Euro.

Für die Bürgerinnen und Bürger erfolgt dieser Ausbau aufgrund der Bezuschussung durch den Freistaat Bayern und die Stadt Bischofsheim i. d. Rhön absolut kostenfrei. Da die Telekom die neuen Glasfaser-Leitungen jedoch nur dann über die privaten Grundstücke bis in die auszubauenden Gebäude verlegen darf, wenn diese hierfür vom jeweiligen Grundstückseigentümer beauftragt worden ist, müssen die Grundstückseigentümer selbst aktiv werden, um einen Anschluss ihrer Immobilie an das neu herzustellende Glasfaser-Netz sicherzustellen. „Wer die Zustimmung für den Anschluss seiner Immobilie bisher noch nicht erteilt hat, sollte dies jetzt nachholen“, sagte Thomas Andreas Hofmann, Regionalmanager der Telekom. „Sonst kommt die Glasfaser nicht ins Haus, sondern führt lediglich daran vorbei.“

Knapp 75 % der Gebäudeeigentümer aus dem Ausbaugebiet haben ihren Glasfaser-Hausanschluss bereits bestellt. Wer seinen Anschluss noch nicht bestellt hat, sollte dies nun zeitnah nachholen, da der Gebäudeanschluss nur im Rahmen der geförderten Ausbaumaßnahme kostenfrei hergestellt werden kann. Soweit der Anschluss erst nach dem Abschluss der geförderten Ausbaumaßnahme beauftragt wird, fällt hierfür ein nicht unerheblicher Kostenbeitrag an.

Mit der baulichen Umsetzung dieses Ausbauprojektes wurde die Zener Telekom GmbH aus Kriftel bei Frankfurt beauftragt. Lucas Tifner von der Zener Telekom GmbH erläuterte, dass die Ausbauarbeiten in Haselbach und Wegfurt starten werden. Giovanni Surace von der Zener Telekom GmbH ergänzte, dass die Zener Telekom GmbH den Ausbau zügig vorantreiben und in überschaubaren Bauabschnitten durchführen wird. „Dadurch möchten wir die Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich halten“, so Surace. Bis spätestens April 2026 wird das gesamte Ausbaugebiet mit Glasfaser-Hausanschlüssen ausgebaut sein.

Die geförderte Ausbaumaßnahme nach der Bayerischen Gigabitrichtlinie ist eine von drei Ausbaumaßnahmen, durch welche der Vollausbau des gesamten Stadtgebietes von Bischofsheim i. d. Rhön mit Glasfaser-Hausanschlüssen sichergestellt wird.

Im Mai 2025 wird das eigenwirtschaftliche Ausbauprojekt der GlasfaserPlus GmbH im Innenstadtbereich von Bischofsheim i. d. Rhön starten. Im Rahmen dieser Ausbaumaßnahme werden weitere 460 Adressen mit Glasfaser-Hausanschlüssen ausgebaut. Diese Ausbauarbeiten werden von der ERGATIKAT GmbH aus Köln durchgeführt. Die verbleibenden 265 Adressen in Unterweißenbrunn und den Rand- und Außenbereichen werden gefördert über die Gigabit-Richtlinie des Bundes 2.0 ausgebaut. Der diesbezügliche Ausbauvertrag wird in Kürze unterzeichnet und die Ausbauzeit beläuft sich auf maximal 36 Monate.

Louisa Rosin und Frank Reichert von der Kreisentwicklung des Landkreises Rhön-Grabfeld freuten sich gemeinsamen mit allen Anwesenden über den Beginn der Ausbauarbeiten in der Stadt Bischofsheim i. d. Rhön. Das erklärte Ziel des Landkreises ist es, dass mittelfristig alle Adressen im Kreisgebiet mit Glasfaser-Hausanschlüssen ausgebaut werden. Aufgrund der geltenden förderrechtlichen Rahmenbedingungen muss dieser Ausbau in einigen Städten und Gemeinden jedoch abschnittsweise erfolgen. „Generell befinden wir uns, auch im deutschlandweiten Vergleich, jedoch auf einem sehr guten Weg“, so Frank Reichert abschließend.

Gefördertes Ausbaugebiet nach der Bay. Gigabitrichtlinie.

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